Mit Erasmus im Ausland studieren

Längere Zeit im Ausland leben, eine neue Kultur und Sprache kennen lernen und das universitäre Studium außerhalb der eigenen Landesgrenzen kennen lernen – das wünschen sich viele Studenten. Ein Auslandsstudium ist ein Abenteuer und eine Erfahrung, die einen jungen Menschen auf persönlicher wie wissenschaftlicher Ebene gleichermaßen bereichert. Mit dem Erasmus-Programm ist es besonders einfach, ein Auslandsstudium für ein oder zwei Semester zu absolvieren.

Namensgeber des berühmten Austauschprogramms

Namensgeber des Programms ist der Humanist Erasmus von Rotterdam, der im 15. und 16. Jahrhundert gelebt hat. Außerdem ist die Bezeichnung Erasmus aber auch eine Abkürzung, die für folgendes steht: European Region Action Scheme for the Mobility of University Students. Als das Erasmus-Programm 1987 von einem internationalen Komitee ins Leben gerufen wurde, sollte vor allem die Zusammenarbeit zwischen Dozenten und Studenten der europäischen Länder gestärkt werden.

Wer über das Erasmus-Programm im Ausland studiert, kann sich die an der fremden Uni erbrachten Studienleistungen über die so genannten ECTS Punkte anerkennen lassen. ECTS steht für European Credit Transfer Systems. Ein weiterer wichtiger Programmpunkt ist die Unterstützung der Studenten. Jeder Austauschstudent erhält für die Dauer seines Aufenthalts an einer Uni im Ausland ein Erasmus-Stipendium, das sich an die Lebenshaltungskosten im jeweiligen Land anpasst. Das Erasmus-Programm fördert aber nicht nur das Studium an einer ausländischen Universität. Es können auch Praktika im Ausland gefördert werden, die für das Studium wichtig sind, sowie Lehraufenthalte und Fortbildungen.

Eine tolle Erfolgsstory seit 1987

Seit das Erasmus-Programm 1987 ins Leben gerufen wurde, hat es eine immer größere Erfolgsgeschichte. Es gibt kaum eine europäische Universität, die keine Erasmus-Kontakte hat. Jeder Student kennt das Programm und die meisten nutzen es einmal in ihrem Studium. Die verschiedenen Fakultäten pflegen jeweils eigene Erasmus-Kontakte zu unterschiedlichen Universitäten. Die Studenten können aus den verschiedenen Ländern auswählen und sich für das zu ihnen passende Land bewerben. Ziel des Erasmus-Programms ist, dass jeder Student die Möglichkeit haben soll, ein Auslandsstudium für ein oder zwei Semester zu absolvieren. Deshalb sind überdurchschnittlich gute Noten bei Erasmus eher nebensächlich.

In einer Welt, die immer internationaler und globalisierter wird, werden Auslandskontakte und Sprachfertigkeiten immer wichtiger. Viele Unternehmen bevorzugen daher Uniabsolventen, die auch ein Auslandsstudium – zum Beispiel mit dem Erasmus-Programm – absolviert haben. Das Programm ist daher also auch eine einfache Möglichkeit, sich schon im Studium interessant zu machen und von späteren Mitbewerbern abzuheben.

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